Aus Zeitschrift „Markt und Mittelstand“

Ausgabe 12/2019

Titelthema: In Lauerstellung

In Ausgabe 12/2019 der Zeitschrift „Markt und Mittelstand – Das Wachstumsmagazin“ thematisiert Martin Pirkl in seinem Artikel „In Lauerstellung“, wie mittelständische Kunden in wirtschaftlichen Tiefphasen mit den daraus resultierenden Herausforderungen umgehen und dennoch ihre Chancen nutzen: Statt Resignation aufgrund der aktuellen Konjunkturflaute, sehen mittelständische Unternehmen die Chance sich auf den nächsten Aufschwung vorzubereiten.

Im Vergleich zu den Vorjahren merken mittelständische Unternehmen, dass die Auftragseingänge sinken. Aus diesem Grund sehen sich viele Unternehmen dazu gezwungen Maßnahmen für Einsparungen zu treffen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal zwar um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, laut Statistischem Bundesamt – einen echten Aufschwung stellt dies jedoch nicht dar, wie vor allem die deutschen Maschinenbauer spüren.

Neben dem Konjunkturabschwung spielen natürlich auch die politischen Verwerfungen in Handelsstreitigkeiten sowie der Strukturwandel im Automobilsektor eine enorme Rolle.

Der Maschinenbausektor ist stark vom Export abhängig. Aufgrund der beschriebenen Problematiken halten sich viele Kunden der Maschinenbauer aktuell sehr zurück beim Kauf neuer Produktionsmaschinen. Auf der anderen Seite verlangen deren Kunden auch wesentlich längere Zahlungsziele, um ihre Liquidität besserzustellen. Dies zum Leid des Maschinenbauers, denn dessen Liquidität leidet darunter. Geht man auf die Forderung nicht ein, droht der Verlust des Kunden.

Ein weiteres, nicht weniger unerhebliches, Problem stellen die großen Automobilkonzerne für den Mittelstand dar. Viele mittelständische Unternehmen sind als Zulieferer Teil der gesamten Wertschöpfungskette für Automobilkonzerne. Da letztere jedoch ihr Produktportfolio aufgrund der Elektromobilität umstellen, halten sie sich mit neuen Bestellungen bei ihren Lieferanten zurück und wälzen den Kostendruck des Strukturwandels an ihre Lieferanten ab.

Auch wenn der Strukturwandel die gesamte Wertschöpfungskette verändern kann, sollte die Stärke des Mittelstands darin liegen, neue Nischen in der Elektromobilität zu finden und sich dort zu etablieren.

Das Thema Massenentlassungen ist in den Medien in aller Munde. Großkonzerne bauen Stellen in großen Zahlen ab – für den deutschen Mittelstand sind das die Fachkräfte von morgen!

Aber auch mittelständische Unternehmen sehen sich gezwungen sich mit Entlassungen und Kurzarbeit zu beschäftigen. Arbeitszeitkonten sind, neben Kurzarbeit, eine weitere Lösung, um seine Mitarbeiter nicht freistellen zu müssen. Insourcing wirkt sich ebenfalls kostensenkend aus. Aufgaben und Produktionsschritte, die an Fremdfirmen abgegeben wurden, werden wieder zurückgeholt.

Viele Unternehmen nutzen diese Zeit der Flaute auch um liegengebliebene Tätigkeiten, wie die umfangreiche Wartung ihrer Maschinen, nachzuholen oder neue innovative Technologien ausgiebig zu testen. Ebenso lässt sich die Zeit nun nutzen, um sich den Themen Produktionsautomatisierung und Digitalisierung zu widmen. Mitarbeitern werden Fort- und Weiterbildungen ermöglicht, freigewordene Kapazitäten werden eingesetzt, um neue zukunftsfähige Produkte zu entwickeln. Die Innovationsfähigkeit wird genutzt, um im nächsten Aufschwung gut gerüstet zu sein. Eine Diversifizierung des Produktportfolios ermöglicht neue Wirtschaftszweige zu finden, um nicht auf den nächsten Aufschwung erst warten zu müssen, sondern die neuen Alleinstellungsmerkmale sofort auf dem Markt zu etablieren.

Nutzen Sie als mittelständisches Unternehmen Ihre Kernkompetenzen optimal aus, denn das Alleinstellungsmerkmal mittelständischer Unternehmen, ist ihre
Innovationsfähigkeit. Als Partner auf Augenhöhe unterstützt Scheer Unternehmen im Mittelstand bei der Optimierung und Digitalisierung ihrer Prozesse. Unser vollumfänglicher Service reicht von der Auswahl einer prozessunterstützenden Lösung, über die Implementierung, bis hin zum Betrieb und einer stetigen Betreuung.

Mit maßgeschneiderten SAP Lösungen finden wir eine individuelle Lösung für unsere mittelständischen Kunden, die perfekt auf ihre branchenspezifischen Anforderungen zugeschnitten ist.

 

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Izabela-Baldi

Izabela Baldi

Head of Sales License SAP

Scheer GmbH
Uni-Campus Nord
D-66123 Saarbrücken

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